26.12.2016

New Years Resolution: Train mindfulness

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Das Jahr 2016 war für mich ein Jahr der Extreme. Ich habe viel erreicht aber es gab auch genügend Rückschläge. Meinen ganz persönlichen Erfolg habe ich aber durch die Erlangung meines diesjährig einzigen großen Ziels gefeiert: Ich bin insgesamt glücklicher und zufrieden geworden. Wie ich das geschafft habe? Durch Yoga, bewusste Pausen und allabendliches Reflektieren über den vergangenen Tag. So war mir stets bewusst, was ich alles erreicht habe und wurde mit einem beruhigenden Gefühl der Zufriedenheit belohnt.

Im kommenden Jahr möchte ich diesen Zustand auf die nächste Stufe heben. Ich leide noch immer manchmal unter starkem Stress, der oftmals durch banale Kleinigkeiten ausgelöst wurde. Dabei überwiegen an den 24 Stunden, die ein Tag hat, meist die guten Dinge. Warum also nicht diese Dinge in den Vordergrund rücken? Egal was es ist - ein schönes Frühstück am morgen, die Lieblingsjeans, ein gelungener Vortrag, gutes Wetter, das Wiedersehen mit Freunden - man sollte diese vermeintlich kleinen Dinge und Momente über die ständigen Sorgen stellen. Es bringt nichts, ständig an einem Problem zu nagen, man muss dieses Problem schlichtweg so schnell wie möglich lösen. Um sich dann wieder anderen Dingen zuzuwenden.

Wir verbringen so viel Zeit damit, über unangenehme vergangene Dinge nachzudenken und vergessen dabei, dass es uns zum jetzigen Zeitpunkt doch gar nicht so schlecht geht. Und wir sitzen die meisten Unannehmlichkeiten lieber aus, als einfach eine bewusste Entscheidung zu treffen. Da bleibt nicht mehr viel Zeit für sich selbst.

Durch Zufall bin ich auf eine kleine YouTube-Serie der Britischen Vogue gestoßen, die sich mit dem Thema Wellness auseinandersetzt. Eine ganz wunderbare Camille Rowe befragt darin unterschiedliche Spezialisten, unter anderem eine Köchin, einen Psychologen, Fitnesstrainer, wie sie für sich Wellness und Achtsamkeit definieren. Die Quintessenz des Ganzen:  Liebe dich selbst, entspanne dich und halte dir stets vor Augen, dass es immer nur besser werden kann. Die Serie präsentiert natürlich keinen hochwissenschaftlichen Standpunkt und verbreitet teilweise hippieeske feel-good-Atmosphäre, aber grundsätzlich stimme ich den Aussagen zu. Wer die Serie noch nicht kennt und eine ruhige Nachmittagsbeschäftigung sucht, darf sie sich gerne zu Gemüte führen. Die erste Folge findet man hier.

Fühlt euch dazu aufgerufen, im neuen Jahr auch den kleinen Dingen des Alltags mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Ihr werdet zufriedener mit euch selbst sein, das verspreche ich euch!

// Mayla

24.12.2016

Last-Minute-Weihnachtsgeschenk: Chiliöl!

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Jedes Jahr stellt sich mir dir Frage: was bringe ich xy mit? Einem Menschen, der eigentlich schon alles hat? Etwas Selbstgemachtes muss her. Dieses Jahr hatte ich Lust, ein Chiliöl selbst zu machen. Als Würze in Soßen oder Salaten oder einige Tropfen auf die Pizza mag ich es ganz gerne, ist aber natürlich nur etwas für Menschen, die gerne scharf essen und damit keine gesundheitlichen Probleme haben. Für das Chiliöl gibt es zwei Möglichkeiten, je nachdem, wie viel Zeit ihr noch habt: 

Früh-dran-Version: 

Ihr besorgt euch schöne Flaschen, die am besten einmal ausgekocht und im Ofen getrocknet werden, damit sie so keimfrei wie möglich sind. Im Asiamarkt bzw. auch Supermarkt findet ihr Päckchen mit getrockneten Chilis und das Öl eurer Wahl. Wegen der Geschmacksneutralität nehme ich für so etwas meistens Sonnenblumen- oder Rapsöl. In die Flaschen mit etwa 250 ml Fassungsvermögen fülle ich eine gute Bodendecke getrockneter Chilis, die ich ein bisschen aufgebrochen habe, um die schafen Samen herauszulassen. Anschließend wird mit Öl zur gewünschten Füllhöhe aufgefüllt. Die Flasche schüttele ich einmal vorsichtig, sodass oben schwimmende Schoten wieder mit Öl bedeckt sind und verstaue sie dann an einem möglichst dunkel und kühlen Ort. Etwa 2-3 Wochen sollte das Öl ziehen, je nachdem welchen Schärfegrad ihr anstrebt. Wenn alles fertig durchgezogen ist, kann das Öl aus Ästhetikgründen noch filtriert werden. Ich lasse die Schoten gerne darin.

Spät-dran-Version: 

Man nehme wieder einige saubere Flaschen, getrocknete Chilischoten und eine Ölsorte der Wahl. Die Chilischoten wieder etwas kleinbrechen oder schneiden und das Öl in einem Topf erhitzen (Vorsicht, es darf nicht rauchen, also eher auf kleinerer Flamme erwärmen). Die Chilischoten hinzugeben und 2-3 Minuten im Öl herumrühren, dabei unbedingt aufpassen, dass nichts anbrennt. Danach das Öl etwa 15-20 Minuten abkühlen lassen und in möglichst sterile Flaschen umfüllen, wenn gewünscht durch ein Sieb laufen lassen. Ich nehme lieber getrocknete Chilischoten, weil ich bei frischen Schoten immer etwas Sorgen habe, dass das Öl zu schimmeln beginnt.

Viel Spaß und frohe Weihnachten!

// Sarah
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