26.05.2016

Rezept: Vegane Burger mit Guacamole

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Letzten Freitag bekamen wir Besuch von zwei Freunden, die wir lange nicht gesehen hatten. Zur Feier des Tages gab es selbstgemachte Burger, dazu Bier, Wein und Orangensaft. Unser leckeres Abendessen sah dann so aus: Eine Burgerbrötchenhälfte, ein Löffel Guacamole, eine Scheibe angebratene Süßkartoffel, Tomate, Gurke, Zwiebel, ein großes Salatblatt, eine Scheibe angebratenen Tofu, Senf und Ketchup, eine Prise Salz und Pfeffer, nochmal ein Klacks Guacamole und schließlich die andere Brötchenhälfte - vorzüglich! Dazu gab es eine große Schüssel grünen Salat und Rosmarinkartoffeln aus dem Ofen.

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Die Guacamole besteht aus zwei zerstampften Avocados, gewürzt mit etwas Salz und Pfeffer, dazu optional ein Schuss Zitronensaft. Das andere Gemüse wurde einfach in Scheiben geschnitten und bereit gestellt, die Süßkartoffel ungekocht in Scheiben geschnitten und angebraten, dasselbe Spiel mit dem (Räucher-)tofu. Für die Rosmarinkartoffeln haben wir 16 mittelgroße Kartoffeln in pommesartige Scheiben geschnitten und mit etwas Olivenöl, Salz, Pfeffer und Rosmarin 40 Minuten im Ofen garen lassen.

//Sarah

03.05.2016

Über Minimalismus

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Laut dem Duden beschreibt Minimalismus die "bewusste Beschränkung auf ein Minimum, auf das Nötigste". Schon seit ein paar Jahren beschäftigen sich Blogger verschiedener Richtungen mit dem Thema - in der Musik und Kunst ist Minimalismus schon seit geraumer Zeit ein Thema.

Was macht es für die Lifestyleszene so attraktiv? Projekte wie Project 333  für den Kleiderschrank oder 100 things challenge von Dave Bruno für den Alltag werden auf etlichen Blogs rezensiert und locken Neublogger in die Internetwelt, die über ihre Erfahrungen mit diversen Projekten bloggen.
Auch wenn ich mit "minimal music" nicht wirklich etwas anfangen konnte, habe ich mir das Konzept mal genauer angeschaut und bin nun sehr begeistert davon. Fotografien mit klarer Linie und möglichst minimalistischem Inhalt finde ich doch sehr ästhetisch und mir gefällt der konsumkritische Aspekt des Minimalismus sehr. Seien wir doch mal ehrlich - wer blickt nicht nach etlichen Jahren im Elternhaus auf einen vollen Dachboden und Keller zurück? Der ganze Kram, der in all den Jahren nicht ein einziges Mal hervorgeholt wurde, Kram, den man hier und da als Kind uuuuuunbedingt wollte und dann nicht wieder angefasst hat.
Minimalistisch leben bedeutet aber viel mehr, als unnötigen Ballast wegzuwerfen und den Dachboden zu entrümpeln. Es geht darum, seinen täglichen Konsum einzuschränken, zu zeigen, dass Leben auch mit wenigen materiellen Dingen geht und sogar wahnsinnig befreiend sein kann. Ich habe mich eine Zeit lang damit beschäftigt, bin aber zu dem unbefriedigenden Entschluss gekommen, dass ich zu viele Bücher habe, von denen ich mich aber auch nicht trennen kann. Durch mein Germanistikstudium und private Affinität zum Lesen entstand sehr schnell der Traum, später eine riesige Bücherwand im Wohnzimmer zu haben. Ähnlich sieht es beim Zubehör für mein Hobby aus - die Fotografie. Und auch Schreibkram für die Uni kann ich nicht entbehren, noch brauche ich diverse Ordner, Locher, Tacker, Schere, verschiedene Stifte, Blöcke,..
Nichtsdestotrotz finde ich den Gedanken des Minimalismus sehr wichtig und auch reizvoll, vor allem im Hinblick auf die Ressourcen, die mit reduziertem Konsum geschont werden können.
Man muss also nicht alles sofort wegwerfen, sondern beim nächsten Stadtbummel einfach fragen: brauche ich das gerade wirklich? Habe ich nicht vielleicht sogar mehr davon, wenn ich mir XY nicht kaufe, da es ohnehin nach ein paar Wochen nur herumstehen und verstauben wird?
// Sarah
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