26.12.2016

New Years Resolution: Train mindfulness

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Das Jahr 2016 war für mich ein Jahr der Extreme. Ich habe viel erreicht aber es gab auch genügend Rückschläge. Meinen ganz persönlichen Erfolg habe ich aber durch die Erlangung meines diesjährig einzigen großen Ziels gefeiert: Ich bin insgesamt glücklicher und zufrieden geworden. Wie ich das geschafft habe? Durch Yoga, bewusste Pausen und allabendliches Reflektieren über den vergangenen Tag. So war mir stets bewusst, was ich alles erreicht habe und wurde mit einem beruhigenden Gefühl der Zufriedenheit belohnt.

Im kommenden Jahr möchte ich diesen Zustand auf die nächste Stufe heben. Ich leide noch immer manchmal unter starkem Stress, der oftmals durch banale Kleinigkeiten ausgelöst wurde. Dabei überwiegen an den 24 Stunden, die ein Tag hat, meist die guten Dinge. Warum also nicht diese Dinge in den Vordergrund rücken? Egal was es ist - ein schönes Frühstück am morgen, die Lieblingsjeans, ein gelungener Vortrag, gutes Wetter, das Wiedersehen mit Freunden - man sollte diese vermeintlich kleinen Dinge und Momente über die ständigen Sorgen stellen. Es bringt nichts, ständig an einem Problem zu nagen, man muss dieses Problem schlichtweg so schnell wie möglich lösen. Um sich dann wieder anderen Dingen zuzuwenden.

Wir verbringen so viel Zeit damit, über unangenehme vergangene Dinge nachzudenken und vergessen dabei, dass es uns zum jetzigen Zeitpunkt doch gar nicht so schlecht geht. Und wir sitzen die meisten Unannehmlichkeiten lieber aus, als einfach eine bewusste Entscheidung zu treffen. Da bleibt nicht mehr viel Zeit für sich selbst.

Durch Zufall bin ich auf eine kleine YouTube-Serie der Britischen Vogue gestoßen, die sich mit dem Thema Wellness auseinandersetzt. Eine ganz wunderbare Camille Rowe befragt darin unterschiedliche Spezialisten, unter anderem eine Köchin, einen Psychologen, Fitnesstrainer, wie sie für sich Wellness und Achtsamkeit definieren. Die Quintessenz des Ganzen:  Liebe dich selbst, entspanne dich und halte dir stets vor Augen, dass es immer nur besser werden kann. Die Serie präsentiert natürlich keinen hochwissenschaftlichen Standpunkt und verbreitet teilweise hippieeske feel-good-Atmosphäre, aber grundsätzlich stimme ich den Aussagen zu. Wer die Serie noch nicht kennt und eine ruhige Nachmittagsbeschäftigung sucht, darf sie sich gerne zu Gemüte führen. Die erste Folge findet man hier.

Fühlt euch dazu aufgerufen, im neuen Jahr auch den kleinen Dingen des Alltags mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Ihr werdet zufriedener mit euch selbst sein, das verspreche ich euch!

// Mayla

24.12.2016

Last-Minute-Weihnachtsgeschenk: Chiliöl!

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Jedes Jahr stellt sich mir dir Frage: was bringe ich xy mit? Einem Menschen, der eigentlich schon alles hat? Etwas Selbstgemachtes muss her. Dieses Jahr hatte ich Lust, ein Chiliöl selbst zu machen. Als Würze in Soßen oder Salaten oder einige Tropfen auf die Pizza mag ich es ganz gerne, ist aber natürlich nur etwas für Menschen, die gerne scharf essen und damit keine gesundheitlichen Probleme haben. Für das Chiliöl gibt es zwei Möglichkeiten, je nachdem, wie viel Zeit ihr noch habt: 

Früh-dran-Version: 

Ihr besorgt euch schöne Flaschen, die am besten einmal ausgekocht und im Ofen getrocknet werden, damit sie so keimfrei wie möglich sind. Im Asiamarkt bzw. auch Supermarkt findet ihr Päckchen mit getrockneten Chilis und das Öl eurer Wahl. Wegen der Geschmacksneutralität nehme ich für so etwas meistens Sonnenblumen- oder Rapsöl. In die Flaschen mit etwa 250 ml Fassungsvermögen fülle ich eine gute Bodendecke getrockneter Chilis, die ich ein bisschen aufgebrochen habe, um die schafen Samen herauszulassen. Anschließend wird mit Öl zur gewünschten Füllhöhe aufgefüllt. Die Flasche schüttele ich einmal vorsichtig, sodass oben schwimmende Schoten wieder mit Öl bedeckt sind und verstaue sie dann an einem möglichst dunkel und kühlen Ort. Etwa 2-3 Wochen sollte das Öl ziehen, je nachdem welchen Schärfegrad ihr anstrebt. Wenn alles fertig durchgezogen ist, kann das Öl aus Ästhetikgründen noch filtriert werden. Ich lasse die Schoten gerne darin.

Spät-dran-Version: 

Man nehme wieder einige saubere Flaschen, getrocknete Chilischoten und eine Ölsorte der Wahl. Die Chilischoten wieder etwas kleinbrechen oder schneiden und das Öl in einem Topf erhitzen (Vorsicht, es darf nicht rauchen, also eher auf kleinerer Flamme erwärmen). Die Chilischoten hinzugeben und 2-3 Minuten im Öl herumrühren, dabei unbedingt aufpassen, dass nichts anbrennt. Danach das Öl etwa 15-20 Minuten abkühlen lassen und in möglichst sterile Flaschen umfüllen, wenn gewünscht durch ein Sieb laufen lassen. Ich nehme lieber getrocknete Chilischoten, weil ich bei frischen Schoten immer etwas Sorgen habe, dass das Öl zu schimmeln beginnt.

Viel Spaß und frohe Weihnachten!

// Sarah

27.11.2016

Über Smartphone-Entzug

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Smartphones halten nicht so lange, wie alte Tastenhandys, das war mir klar. Mein derzeitiges Smartphone hatte ich fast drei Jahre lang, sein baldiges Aufgeben hat es aber bereits vor Monaten in Form von Aussetzern angekündigt. Vor zwei Wochen gab es endgültig den Geist auf - der Touchscreen ist nicht mehr bedienbar. Etwas genervt kramte ich ein altes Nokia-Tastenhandy aus der Schublade. Mein Smartphone war nicht nur Ereichbarkeitsmedium für mich, sondern auch Wecker, Navigator und Zeitvertreiber.

Schnell fehlten mir meine zehn verschiedenen Wecker für Termine in der ganzen Woche: verschiedene Weckzeiten für verschiedene Unitage oder wann ich zu meinem Nebenjob muss. Auch um meine Mails zu checken brauche ich nun immer meinen Laptop, weil ich oft wichtige Mails bekomme: Referatsgruppen, Seminarpläne, Dienstpläne und Ausfalltermine. Wenn ich dann mal in der Stadt bin schaute ich am Handy nach, wann die nächste Tram nach Hause fährt oder was es in der Mensa zu essen gibt - nun geht das nicht so einfach. Beim Schreiben einer Sms fasse ich mich kurz, obwohl ich eine Flatrate habe. Der ungewohnte Tastenwiederstand macht das Tippen unglaublich anstrengend, selbst mit dem fast vergessenen T9-System.

Nach zwei Wochen Entzug habe ich aber auch einige Vorteile am Tastenhandy entdeckt: wenn ich nicht über verschiedene Social-Media-Kanäle erreichbar bin, geht es mir besser, wie Mayla kürzlich auch berichtet hat. Und immerhin einen Wecker kann ich täglich einstellen, so hangele ich mich einfach von Termin zu Termin. Und auch Spiele sind verfügbar - endlich wieder Tetris und Snake!
Einzig das kleine Format des Tastenhandys werde ich vermissen, es passt in jede noch so kleine Hosentasche. Mein neues Smartphone ist aber schon bestellt und wird Mitte Dezember vermutlich bei mir eintreffen. Es wird ein Shiftphone, sollte mal etwas sein, kann man einzelne Module nachkaufen und vor allem den Akku selbstständig wechseln. So wird es mir nie wieder passieren, dass der Touchscreen nicht mehr geht und der eingestellte Wecker mehrere Stunden dauerklingelt, weil ich ihn nicht ausschalten kann, aber auch kein Reset des Handys möglich ist. Besonderen Wert legen die Macher auf eine faire Produktion, stecken aber nicht so viel Geld in Werbung und Marketing, sodass es nicht so teuer ist, wie das Fairphone zum Beispiel. Ich werde vielleicht berichten, wie es mir so gefällt.

// Sarah

22.11.2016

Über Social Media-Detox

Chiaroscuro-Magazine_Social-Media-Detox
Als ich aus meinem ersten Urlaub seit vielen Jahren nach Deutschland zurückgekehrt war, hatte sich in mir eine Tiefenentspannung breit gemacht, die ich schon lange nicht mehr verspürt hatte. Ich war motiviert und freute mich auf alles, was auf mich zukommen sollte. Bis auf eines: Klingelnde Handys, aufploppende Benachrichtigungen und den Zwang, etwas für die Onlinepräsenz zu produzieren. 

Von einem Tag auf dem anderen, es geschah ohne offiziell gefassten Entschluss, kehrte ich den sozialen Netzwerken den Rücken. Ich kündigte meine Abwesenheit nicht an, bereitete mich nicht darauf vor und wagte es einfach. Wobei sich dies für mich nicht als besonderes Wagnis herausstellte. Ich hatte schlichtweg keine Lust mehr, sofort nach dem Aufstehen Instagram zu checken oder die fünf neuen Nachrichten zu beantworten. Auch tagsüber konzentrierte ich mich auf andere Dinge. Und irgendwann stellte ich fest: Ich hatte plötzlich unglaublich viel Zeit gewonnen. Ich war zufrieden. Ich war motiviert. 

Mit einem Mal erledigte ich all die Dinge, für die ich nie Zeit hatte. Ich band die Monstera endlich hoch, die auf dem obigen Bild noch unmotiviert herumhing. Ich entrümpelte unseren übervollen Abstellraum. Ich las ein Buch. Ich malte. Und ich nahm mir Zeit für mich.
Ich habe in den Wochen überraschenderweise nichts vermisst, ebensowenig hatte ich das Gefühl, etwas zu verpassen. Trotzdem bin ich mittlerweile wieder aktiv im Internet unterwegs, allerdings gehe ich nun entspannter an die Sache ran. Ich habe keine bescheuerten Schuldgefühle mehr, wenn der virtuelle Kram nicht up to date gehalten wird. Und da man nicht tagtäglich mit dem selben Mist konfrontiert wird, macht das Scrollen und Entdecken viel mehr Freude. Denn verteufeln muss man die sozialen Kanäle nicht, jedoch muss man sich vor der Gefahr der Übersättigung schützen. Notfalls mit der totalen Abstinenz. In jedem Fall lohnt sich diese Erfahrung und ich versichere euch: Das Leben "draußen" ist wirklich spannender. 

 // Mayla

11.10.2016

Apps, die keine Zeitfresser sind

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Ich habe in den letzten Monaten den Gebrauch meines Smartphones grundsätzlich überdacht. Wie oft benutze ich es eigentlich und aus welchen Gründen? Natürlich steht da zum einen die Kommunikation mit Freunden und Familie im Vordergrund. Da ich kein Festznetz-Telefon besitze, kommt bei Telefonaten immer das Handy zum Einsatz. Auch Direct Messaging-Dienste wie Whatsapp und Telegram wie auch den Facebook Messenger habe ich installiert. Daneben greife ich ständig, weil ich viel unterwegs bin, auf den Maildienst meines Iphones zurück. Und der Rest? Als Blogger und freischaffende Fotografin ist es wichtig, dass ich in den Sozialen Netzwerken stets präsent bin. An sich ist das nichts Verwerfliches, doch artet das Up-to-date-Bleiben immer wieder in stundenlanges Scrollen aus und ehe man es sich versieht hat man wieder einmal die gesamte Facebook-Timeline aufgesogen. 

So verhielt es sich zumindest bei mir noch vor ein paar Wochen. Mittlerweile habe ich meinen digitalen Konsum recht gut im Griff. Geholfen hat mir dabei eine strenge Organisation meines Tageszeitplans. Klingt furchtbar, ist es in der ersten Zeit auch, aber es ist unglaublich wirkungsvoll. Ich takte meine Arbeitszeiten, innerhalb derer surfen, chatten und liken verboten sind und gebe mir Pausen, in denen ich ausgiebig machen darf, was ich möchte. Dabei habe ich bemerkt, dass sich meine Konzentrationsfähigkeit mit jedem Tag verbessert hat und der Zwang, ständig online zu sein, immer weiter von mir abgefallen ist. Um diese Entwicklung zu unterstützen, habe ich viele Accounts und Blogs, die mich kaum mehr interessieren, entfolgt und sinnlose Apps deinstalliert. Ein paar Apps habe ich aber noch behalten beziehungsweise neu entdeckt, weil diese für mich keine Zeitverschwendung darstellen, sondern, mehr noch, eine Hilfestellung bieten.

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  1. EVERNOTE


    Evernote ist schlicht ein Programm, mit dem man sich Notizen machen und diese organisieren kann. Das klingt zunächst sehr banal, stellt sich aber im Gebrauch als unglaublich praktisch dar. Ich schreibe damit meine Blogposts, organisiere Städtetrips, sammle Rezeptideen und notiere mir Ideen für Projekte oder die Uni. Schön ist, dass es diverse Möglichkeiten zur Textbearbeitung gibt und man auch Bilder importieren kann. Außerdem lässt sich Evernote auf unterschiedlichen Geräten benutzen: Durch das Benutzerkonto werden die Inhalte ständig synchronisiert.

  2. POMODORO


    Auf diese App greife ich zurück, wenn ich mal wieder ein Konzentrationstief habe. Man notiert sich unterschiedliche Tasks, also Aufgaben, die es im Laufe des Tages zu erledigen gilt. Für einen Task hat genau 25 Minuten Zeit, dann klingelt der Timer. Nach 5 Minuten Pause geht es weiter. Über das Prinzip kann man hier mehr erfahren.

  3. VSCO CAM


    Die meisten werden diese App zur Fotobearbeitung bestimmt schon kennen. Mir gefällt sie aber so gut, dass ich sie trotzdem empfehlen möchte. Von der Arbeit mit Photoshop verwöhnt, habe ich nach einem Equivalent für das Handy gesucht. Ich habe viele Apps ausprobiert, hängen geblieben bin ich aber hier. Die Bearbeitungswerkzeuge sind für Handyfotos mehr als ausreichend (Afterlight kann in der Hinsicht etwas mehr) und die Filter gefallen mir allesamt recht gut. Wer also oft mit dem Handy fotografiert, dem sei diese App empfohlen.

  4. ASANA REBEL


    Ich war immer sehr skeptisch gegenüber Yoga, bis ich mit dieser App einen Versuch gewagt habe. Nach einer Woche kostenlosem Training habe ich mir ohne mit der Wimper zu zucken das Gesamtpaket gekauft. Spricht für die App, nicht wahr? Da ich meine Begeisterung gerne weiter ausführen möchte, werde ich in einem anderen Blogpost die App ausgiebig rezensieren. Stay tuned!

  5. MONUMENT VALLEY


    Bei Monument Valley handelt es sich tatsächlich um ein Spiel. Warum ich es trotzdem nicht als Zeitverschwendung ansehe? Weil es sich in allen Einzelheiten um ein sehr gut gemachtes Spiel handelt. Bei den Aufgaben, die man im Spiel zu erfüllen hat, handelt es sich um kleine Logikrätsel à la M.C. Escher. Die zu verfolgende Story ist ganz süß gemacht, die Optik ist sehr ansprechend und die Musik durchaus meditativ. Ich habe es über einen längeren Zeitraum mittlerweile schon dreimal durchgespielt und der Spaß hat nicht abgenommen. Wer also ob zu viel wissenschaftlicher Texte für die Uni des Lesens kurzzeitig überdrüssig ist und eine spannende Unterhaltung sucht, der sollte sich dieses Spiel ansehen.
Mit diesen Apps seid ihr sicherlich gewappnet für einen organisierten und entspannten Alltag. Ich hoffe, dass für jeden etwas dabei ist!

// Mayla

11.09.2016

Wochenrückblick KW 36

Wir läuten den Beginn einer neuen Kategorie ein: Ein persönlicher Wochenrückblick mit schnellen Empfehlungen aus allen Bereichen den Lebens! Hier werden wir alles sammeln, was uns so in den vergangenen Tagen über den Weg gelaufen ist. Jede Empfehlung wird mit einem Kürzel, das für unseren jeweiligen Vornamen steht, versehen, damit ihr auch Bescheid wisst ;)


Chiaroscuro-Magazine_Wochenrückblick

Diese Woche hat sich gefühlsmäßig einiges geregt: Hausarbeiten müssen geschrieben werden, die Nebenjobs nehmen viel Zeit ein - und haben kaum Zeit für den Blog. Dafür kann man an anderer Stelle etwas von uns lesen: Die liebe Franziska von Grünes Element hat ein Interview mit uns veröffentlicht. Wir sprechen über vegane und vegetarische Ernährung und unsere Lieblingsrezepte. Und sonst?


06.09.2016

Alleine reisen

Chiaroscuro-Magazine_Alleine-reisen


30.08.2016

Beauty-Favoriten im August

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Der August ist schon fast vorbei, daher noch schnell meine Beauty-Favoriten dieses Monats. Während der viel zu heißen Tage im August haben  sich hauttechnisch nicht viele Neuerungen ergeben. Ich blieb der tollen Creme von Antipodes treu und versuchte, nicht allzu viel auf meine Haut zu geben. Natürlich gab es trotzdem ein paar Produkte, auf die ich nicht verzichten konnte. Zufälligerweise handelt es sich hierbei allesamt um Neuzugänge. Da sieht man, wie schnell man mit guter, natürlicher Pflege begeistern kann! 

26.08.2016

Interview: Capsule Wardrobe mit Jessi

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Wir möchten hiermit unsere neue Kategorie einführen: Interviews! Von Zeit zu Zeit werden wir Personen befragen, die uns auf die unterschiedlichste Art und Weise inspirieren. Viel mehr Worte möchten wir dazu nicht verlieren, daher fangen wir einfach an!

Den ersten Versuch wagt Jessi von dem Blog Jessicadoesblogging. Auf ihrem virtuellen Logbuch berichtet sie über den Verlauf ihres Projekts der Capsule Wardrobe, das sie am 1.Mai diesen Jahres begonnen hat. Wer noch nichts von diesem Konzept gehört hat, kann auf dieser Seite die Grundlagen nachlesen. Ihr Blog ist nicht nur deswegen spannend, weil wir Jessi schon sehr, sehr lange persönlich kennen, sondern auch, weil sie so ehrlich über ihre Erfahrungen mit dem Minimalismus berichtet.

23.08.2016

Moodboard August: Late Summer Edition

Ich habe das Gefühl, in ein tiefes Sommerloch gefallen zu sein. Außer den Hausarbeiten passiert nicht viel. Dafür nehme ich mir abends oft frei und gehe spazieren, sobald es nicht mehr zu heiß draußen ist. Ein wenig Abkühlung verschafft auch dieses Rezept für Infused Water. Es könnte nicht einfacher sein: Man nehme ein Glas Wasser und garniere es mit Obst, Gemüse und/oder Kräutern. Ich trinke zwar sehr gerne pures Leitungswasser, manchmal darf es aber auch etwas mehr Geschmack sein. Da ist das Rezept eine gute Möglichkeit, wenn man gerade etwas auf Zucker verzichten möchte. Und das Ganze sieht auch noch ganz hübsch aus.

Im Moment habe ich wieder eine Phase, in der ich alles Überflüssige aus der Wohnung entfernen könnte. Allerdings möchte ich persönlich nicht solchen Konzepten wie zum Beispiel der Capsule Wardrobe folgen - zu diesem Thema wird es aber noch diese Woche ein Interview auf dem Blog geben! Stattdessen sortiere ich einfach ein paar Dinge spontan aus und versuche, den Rest in eine bessere Ordnung zu bringen. Inspiration bietet, wie so oft, Pinterest.

Der einzige Blogartikel, der mich diesen Monat so richtig vom Hocker gehauen hat, stammt von der lieben Jasmin von Tea & Twigs. In einem Post und einem Video zeigte sie ihr Bullet Journal Layout. Das durchdachte Konzept hat mich derart angesprochen, dass ich mir sofort ein neues Notizbuch zugelegt habe. Ich habe schon oft mit dem Gedanken gespielt, ein Bullet Journal zu beginnen, leider hatte ich bisher noch kein für mich funktionierendes System zur Hand. Jasmin hat dieses Problem nun in Luft aufgelöst. Danke dafür und mach weiter so! ;)

Genießt das schöne Spätsommerwetter!


// Mayla

20.08.2016

Über meinen Geldbeutel aus Kork

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Nachdem mein alter Kunstledergeldbeutel ausgedient hatte, musste etwas Neues her. Am Rande hatte ich mitbekommen, dass es auch Geldbeutel aus Kork gibt und habe mir einen selbigen zu Weihnachten gewünscht. Seit Ende 2015 habe ich nun meinen Geldbeutel von bleed in Gebrauch und bin vollends zufrieden: das Material fühlt sich toll an, er bietet genügend Platz für jegliche Karten, Einkaufszettel und Geldscheine. Das Münzfach schließt mit einem Druckknopf, darf nur nicht zu voll werden, da das Material um den Knopf herum schlecht nachgibt und dann etwas schwierig zu schließen ist. Beim Schütteln oder Rennen fällt aber nichts heraus.

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Ökologisch betrachtet scheint Kork erstmal gut dazustehen, sodass es mittlerweile nicht nur Geldbeutel aus Kork gibt, sondern auch Rücksäcke, Umhängetaschen oder Gürtel.

// Sarah

16.08.2016

Über Entschleunigung: Tipps für einen entspannten Alltag

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Wir Digital Natives und Early Adopter haben vor allem mit einem zu kämpfen: Dem schnelllebigen Alltag, meist der Arbeit und den sozialen Medien geschuldet. Wir instagrammen, bloggen, snappen pausenlos, zwischendurch fangen wir ein Pokémon und vor dem Schlafengehen scrollen wir noch schnell durch Facebook und diverse Nachrichtenapps. Meist mit der Folge, dass man mit viereckigen Augen im Bett liegt und nicht zur Ruhe kommt. Wir sind ständig erreichbar durch zahlreiche Messenger und Mailapps und sind stets auf der Suche nach dem nächsten Wifi. Dabei übersehen wir die Welt um uns herum. Wir vergessen, uns vollwertig zu ernähren und nach kürzester Zeit können wir uns schon nicht mehr konzentrieren. Ich könnte hier so viel mehr negative Folgen unseres digitalen Lebens aufzählen, aber eigentlich wissen wir doch schon alle Bescheid. Wir sollten uns wieder mehr ganz uns widmen und uns für einen Moment zurücklehnen.

29.07.2016

Beauty-Favoriten im Juli


Wenn es zu heiß zum Denken ist, gibt es ein gutes Mittel, um trotzdem ein bisschen Spaß zu haben: Man nehme einen sonnigen Platz in der Wohnung, verziert mit einem dekorativen Spinnennetz und sammelt sich ein paar Requisiten zusammen. In meinem Fall waren das meine aktuellen Beauty-Favoriten und ein paar meiner Deko-Lieblinge.

Oben sehen wir: Die grandiose Lanolips Everywhere Cream und eine Postkarte aus dem Bauhaus-Museum von Herbert Bayer. Erstere liegt auf meinem Nachttisch und verschafft mir samtweiche Händchen, letztere bietet mir Design-Inspiration.

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Im Bad habe ich farblich zur Tillandsie abgestimmt meine Vanilla Pod Hydrating Day Cream von Antipodes platziert. Die Creme ist vegan, duftet wundervoll zitronig und verleiht meiner Haut am Morgen einen angenehmen Frischekick. 

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Zuguterletzt meine beiden Dauerbrenner: Die Nektarine macht sich gut im morgendlichen Müsli und der Clarifying Toner von Dr. Hauschka ist ein wundervoller Allrounder bei unreiner Haut.

// Mayla

10.06.2016

Rezept: Vegane Nussecken

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Hin und wieder darf es auch etwas Süßes sein. Ich habe mich zum ersten Mal an Nussecken herangewagt, zusammengestellt aus vielen verschiedenen Rezepten. Für ein 20x20 cm Backblech braucht ihr:

Für den Teig 100 g Rohrohrzucker, je eine Prise Salz und gemahlene Vanille, 50 g gemahlene Mandeln, 250 g Weizenmehl (Typ 550) und 125 g Pflanzenmargarine zu einem bröseligen Teig verkneten. Mit 50 ml Wasser zu einer homogenen Masse weiterkneten. Den Teig auf dem mit Backpapier ausgelegtem Backblech auslegen und flach drücken.

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Für die Nussschicht 75 ml Wasser, 150 g Rohrohrzucker und 1 Tl gemahlene Vanille in einem Topf aufkochen und 2-3 Minuten sprudeln kochen lassen. Danach von der Herdplatte nehmen und 40 g Pflanzenmargarine einrühren.

In die Masse insgesamt 250 g Nüsse geben und gut vermengen. Ich habe eine Mischung aus gehackten Haselnüssen, Haselnusskrokant und gehackten Mandeln genommen. Diese Nussmasse wird nun auf den Boden gestrichen und das Ganze bei 180°C circa 30-35 min. backen lassen. Die Form komplett auskühlen lassen, so schneidet es sich besser, Nussecken schneiden und in Schokolade tunken oder die Schokolade oben drauf verteilen. Beide Varianten haben was für sich und die Wohnung duftet herrlich danach ;)

// Sarah

03.06.2016

Neuheiten: Ananas, Feigen und Holz

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Der herannahende Sommer macht Lust auf Veränderungen. Die Wohnung wurde geputzt und in den entrümpelten Regalen ist viel Platz für Neues. 
Ich war am Wochenende auf einem Flohmarkt und neben einer fürchterlich kitschigen Teekanne habe ich ein Zweierset dieses grandiosen Teegeschirrs aus Holz gefunden. Für insgesamt einen Euro wanderten die Schätze in wenigen Sekunden in meinen Besitz. Vintage shoppen lohnt sich immer wieder!

Ebenfalls sehr spontan erworben habe ich das lachsfarbene Kleid aus dem Mango-Sale. Eigentlich tätige ich keine unüberlegten Käufe mehr, aber der Muschelsaum an der Vorderseite und der hübsche Rückenausschnitt haben es mir sehr angetan. Im Online Shop von Mango sieht das Kleid zugegeben etwas unförmig aus, aber ich würde jedem eine Anprobe empfehlen.

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Da meine derzeitige Gesichtscreme zu Neige geht, musste ein neues Exemplar her. Da ich immer häufiger auf Naturkosmetik setze und von der Vanilla Pod Hydrating Day Creme von Antipodes nur Gutes gehört habe, musste dieses Exemplar einziehen. Wird bald getestet!

Ein weiterer Beautyartikel, der streng genommen keine Neuheit mehr ist - es handelt sich um ein Pröbchen aus einer Kosmetik-Bestellung, das ich liderlich auf einem Regal verstaut, aber nie wirklich ausprobiert habe - ist das Parfum von Diptyque mit dem Namen Philosykos. Das Herz dieses Dufts ist der Geruch von Feige, allerdings nicht zu aufdringlich, dazu gesellt sich ein holziger Unterton. Nicht zu ätherisch, aber auch nicht blumig oder übertrieben männlich.

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Mein liebstes Teil kommt zum Schluss: Der kleine Taschenspiegel von Cedon mit einer Ananas. Man findet ihn in Museums- und Bastelshops oder Online. 
Habt eine schöne Restwoche und ein entspanntes Wochenende!

// Mayla

26.05.2016

Rezept: Vegane Burger mit Guacamole

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Letzten Freitag bekamen wir Besuch von zwei Freunden, die wir lange nicht gesehen hatten. Zur Feier des Tages gab es selbstgemachte Burger, dazu Bier, Wein und Orangensaft. Unser leckeres Abendessen sah dann so aus: Eine Burgerbrötchenhälfte, ein Löffel Guacamole, eine Scheibe angebratene Süßkartoffel, Tomate, Gurke, Zwiebel, ein großes Salatblatt, eine Scheibe angebratenen Tofu, Senf und Ketchup, eine Prise Salz und Pfeffer, nochmal ein Klacks Guacamole und schließlich die andere Brötchenhälfte - vorzüglich! Dazu gab es eine große Schüssel grünen Salat und Rosmarinkartoffeln aus dem Ofen.

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Die Guacamole besteht aus zwei zerstampften Avocados, gewürzt mit etwas Salz und Pfeffer, dazu optional ein Schuss Zitronensaft. Das andere Gemüse wurde einfach in Scheiben geschnitten und bereit gestellt, die Süßkartoffel ungekocht in Scheiben geschnitten und angebraten, dasselbe Spiel mit dem (Räucher-)tofu. Für die Rosmarinkartoffeln haben wir 16 mittelgroße Kartoffeln in pommesartige Scheiben geschnitten und mit etwas Olivenöl, Salz, Pfeffer und Rosmarin 40 Minuten im Ofen garen lassen.

//Sarah

03.05.2016

Über Minimalismus

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Laut dem Duden beschreibt Minimalismus die "bewusste Beschränkung auf ein Minimum, auf das Nötigste". Schon seit ein paar Jahren beschäftigen sich Blogger verschiedener Richtungen mit dem Thema - in der Musik und Kunst ist Minimalismus schon seit geraumer Zeit ein Thema.

Was macht es für die Lifestyleszene so attraktiv? Projekte wie Project 333  für den Kleiderschrank oder 100 things challenge von Dave Bruno für den Alltag werden auf etlichen Blogs rezensiert und locken Neublogger in die Internetwelt, die über ihre Erfahrungen mit diversen Projekten bloggen.
Auch wenn ich mit "minimal music" nicht wirklich etwas anfangen konnte, habe ich mir das Konzept mal genauer angeschaut und bin nun sehr begeistert davon. Fotografien mit klarer Linie und möglichst minimalistischem Inhalt finde ich doch sehr ästhetisch und mir gefällt der konsumkritische Aspekt des Minimalismus sehr. Seien wir doch mal ehrlich - wer blickt nicht nach etlichen Jahren im Elternhaus auf einen vollen Dachboden und Keller zurück? Der ganze Kram, der in all den Jahren nicht ein einziges Mal hervorgeholt wurde, Kram, den man hier und da als Kind uuuuuunbedingt wollte und dann nicht wieder angefasst hat.
Minimalistisch leben bedeutet aber viel mehr, als unnötigen Ballast wegzuwerfen und den Dachboden zu entrümpeln. Es geht darum, seinen täglichen Konsum einzuschränken, zu zeigen, dass Leben auch mit wenigen materiellen Dingen geht und sogar wahnsinnig befreiend sein kann. Ich habe mich eine Zeit lang damit beschäftigt, bin aber zu dem unbefriedigenden Entschluss gekommen, dass ich zu viele Bücher habe, von denen ich mich aber auch nicht trennen kann. Durch mein Germanistikstudium und private Affinität zum Lesen entstand sehr schnell der Traum, später eine riesige Bücherwand im Wohnzimmer zu haben. Ähnlich sieht es beim Zubehör für mein Hobby aus - die Fotografie. Und auch Schreibkram für die Uni kann ich nicht entbehren, noch brauche ich diverse Ordner, Locher, Tacker, Schere, verschiedene Stifte, Blöcke,..
Nichtsdestotrotz finde ich den Gedanken des Minimalismus sehr wichtig und auch reizvoll, vor allem im Hinblick auf die Ressourcen, die mit reduziertem Konsum geschont werden können.
Man muss also nicht alles sofort wegwerfen, sondern beim nächsten Stadtbummel einfach fragen: brauche ich das gerade wirklich? Habe ich nicht vielleicht sogar mehr davon, wenn ich mir XY nicht kaufe, da es ohnehin nach ein paar Wochen nur herumstehen und verstauben wird?
// Sarah

29.04.2016

Moodboard April: Frühlings-Edition


In diesem Monat träumen wir uns den Frühling herbei, denn das Wetter sieht momentan ganz und gar nicht danach aus. Daher versüßen wir uns die Zeit mit folgenden kleinen Fundstücken: Im letzten Moodboard hatten wir schon eine Tasse dabei, dieses mal soll es dieses Exemplar sein. Daraus kann man sicherlich sehr gut den Morgentee schlürfen. Wir lieben Keramik einfach viel zu sehr! Der Shop führt übrigens noch viele andere schöne Dinge, beispielsweise ein schlichtes Nudelholz oder diese wunderschöne Butterdose.
Wenn der Sommer schon nicht kommt, kann man ihn sich wenigstens kulinarisch verschaffen. Dieses Rezept haben wir über Pinterest auf dem Blog Baking Magique gefunden. Vegan und hübsch anzusehen! Ganz angetan sind wir momentan in die Illustrationen des Künstlers Peter Phobia. Anders als die Werke, die man häufig findet, sind diese mal nicht perfekt-aquarellig sondern spannend kritzelig. Ein Blick darauf lohnt sich. Zuguterletzt haben wir uns geradezu schockverliebt in die Wohnung von Karina. Schon lange stalke verfolge ich sie auf Instagram, das Interview und die Wohnungstour von Herz und Blut sind nun ein lang erwarteter Augenschmauß! Habt ein schönes Wochenende!
//
Mayla
Unseren Pinterest-Account findet ihr übrigens hier

26.04.2016

Plasticfree Beauty: Konjac Sponge

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Auf dem Weg zum plastikarmen Leben macht man sich schließlich auch über die Hautpflege Gedanken. Eine zumindest müllreduzierte Variante stellen sogenannte Konjac-Schwämme dar. Diese werden mittlerweile schon von unzähligen Beauty-Bloggerin gelobt und auch wir sind ein wenig begeistert. Die Anwendung ist denkbar einfach: Mit dem Schwamm massiert man sich das Gesicht, was eine reine, aber nicht überpflegte Haut verspricht. Welche Erfahrungen wir dabei gemacht haben, erfahrt ihr in unseren Einzelreviews.


Mayla


Ich habe Konjac-Schwämme vor ungefähr einem Jahr für mich entdeckt. Damals hatte ich noch mit mittelschwerer Akne zu kämpfen und war dementsprechend verzweifelt, weil nichts zu helfen schien. Mittlerweile hab ich meine Haut ziemlich gut im Griff und das lag nicht zuletzt am Konjac-Schwämmchen. Meine Hauptprobleme hatten sich nämlich vermutlich auch deswegen nie verbessert, weil ich wild sämtliche exotischen Mittelchen ausprobiert habe, die man nur so finden kann. Mit der Verwendung des Konjac-Schwamms habe ich darauf verzichtet und ganz auf die pure Wirkung des Schwamms gesetzt. Meine Haut hat sich daraufhin sehr verändert: Meine Poren sind feiner geworden, die kleinen Mitesser-Hubbelchen sind verschwunden. Und auch jetzt, wo ich wirklich nur noch höchst selten Pickel bekomme, verwende ich ausschließlich den Konjac-Schwamm, um mein Gesicht zu reinigen. Da mein jetziges Exemplar (hier oder hier) mit Bambuskohle für unreine Haut konzipiert ist, brauche ich nicht unbedingt zusätzlich ein Waschgel, wenn sich meine Poren aber besonders verstopft anfühlen, greife ich momentan hin und wieder auf ein nicht schäumendes Gel von Mario Badescu zurück. Jedes andere Mittel ist aber auch erlaubt. Darin liegt aber der Vorteil des Schwamms: Eigentlich kann man sich sämtliche Seifen, Schäumchen oder Gele sparen und umgeht somit weiteren Müll.  Ich persönlich kann wirklich jedem Konjac-Schwämme empfehlen: Es gibt sie für jeden Hauttyp (Infos dazu hier oder hier). Man muss dabei nur beachten, dass man mit dem Schwamm die Haut mechanisch peelt. Wer also zu geplatzten Äderchen neigt, sollte eher auf sanftere Mittel zurückgreifen.


Sarah


Seit meiner Pubertät hatte ich erblich bedingte mittelschwere Akne. Durch die Überpflegung mit vielen verschiedenen agressiven Mittelchen habe ich meiner Haut nicht unbedingt einen Gefallen getan, habe aber wohl das Gefühl gebraucht, etwas dafür zu tun. Erst als ich alle Pflegeprodukte und Cremes einige Wochen komplett weggelassen habe, hat sich meine Haut einigermaßen erholt. Seither brauchte ich kaum noch Pflegeprodukte für meine Haut und seit ich mich vegan ernähre, haben sich auch Mitesser fast verabschiedet. In meinen Prüfungsphasen im Studium esse ich sehr ungesund, was sich relativ schnell auf mein Hautbild auswirkt. Vor ein paar Monaten habe ich im dm einen Konjakschwamm für Gesichtshaut gekauft, getestet und für gut befunden. Jeden zweiten Tag damit mein Gesicht zu pflegen reicht bei mir vollkommen aus, um es von Hautschüppchen und Rückständen zu befreien. Überrascht hat mich, dass der eigentlich harte Konjacschwamm sehr hart war und erst im (warmen) Wasser weich wird. Man kann dann verschiedene Pflegeprodukte auf ihn geben oder ganz pur damit das Gesicht "abreiben", was sich allerdings sehr sanft anfühlt. Nach der Benutzung hänge ich ihn an seiner weißen Schnur im Badezimmer zum trocknen auf. Bisher habe ich nur den Konjakschwamm für das Gesicht getestet, es gibt in aber wohl auch in etwas gröberer Form für den restlichen Körper. Leider sind beide Versionen in Plastik verpackt, aber wenn man bedenkt, wie viel Müll man mit dem Schwämmchen sparen kann, ist das in Ordnung. Wichtig ist mir persönlich bei Pflegeprodukten immer, dass sie vegan sind (ohne tierische Inhaltstoffe) und dafür kein Tier in Form von Tierversuchen darunter leiden musste, was bei dem Schwamm aus einer japanischen Pflanzenwurzel glücklicherweise gegeben ist. 

28.03.2016

Straßburgimpressionen

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Vor mehr als sechs Jahren war ich das letzte Mal in Straßburg - die Stadt ist mir aber sehr gut in Erinnerung geblieben, weil es so viele schöne Details zu sehen gab, so viele architektonisch elegante Lösungen. 

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19.03.2016

Moodboard März: Cozy-Edition

Die letzten Wochen unserer Semesterferien stehen ganz im Zeichen der Gemütlichkeit. Zwar quälen wir uns noch mit ein paar Seminararbeiten herum, doch das soll uns nicht daran hindern, das Beste draus zu machen. Deshalb sei auch euch gesagt: Trinkt Tee und cremt euch die letzten trockenen Winterreste aus dem Händen!

Schönes Wochenende!

// Mayla

14.03.2016

Rezept: Kokospralinen

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So manche Leckerei aus Kindertagen vermisst man ja sehr. In meinem Fall war das Raffaelo - die es leider nicht vegan gibt. Also habe ich mal versucht sie frei Schnauze nachzubasteln. 

Man nehme hierfür ein paar Löffel Kokosraspeln, ein bisschen Agavendicksaft, etwas Sojasahne oder auch den festen Teil aus der Kokosmilch und mixe das alles zu einer formbaren Masse. Ein bisschen Masse zu einer Kugel formen, eine Mandel hineindrücken, die Kugel in Kokosraspeln wälzen und in den Kühlschrank stellen - fertig! Einen Verbesserungsversuch werde ich noch mit der Kokos-Mandelcreme von Alnatura starten, die meiner Meinung nach exakt wie die Füllung der Raffaelos schmeckt. Guten Appetit :)
// Sarah

20.02.2016

Rezept: Lasagne

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An stressigen Tagen kann man auch mal das Lieblingsessen kochen: Gemüselasagne mit einer großen Schüssel Salat!
Im Prinzip ist Lasagne unendlich variierbar, man kann einfach alles an Gemüse klein schneiden, zu einer Tomatensoße kochen und mit Lasagneblätter und einer Béchamelsoße zu einer leckeren Lasagne schichten. Ich habe hier eine halbe Zwiebel, drei Karotten, eine halbe Paprika, ein Stück Zuchhini, Tofu und sechs Oliven klein geschnitten, mit etwas Öl angebraten und mit Tomatensoße abgelöscht. Gewürzt mit Liebstöckel, Basilikum, Salz und Pfeffer ergibt das eine gute Grundlage für die Lasagne.

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Für die Béchamelsoße nimmt man etwas Margarine, lässt sie in einem Topf schmelzen, gibt etwas Mehl hinzu und verrührt es zu einer glatten Masse. Aufgefüllt mit Leitungswasser oder Pflanzenmilch weiterrühren und bei geringer Hitze auf dem Herd lassen. Nun gibt man etwas Tomatensoße auf den Boden der Lasagneform, legt die erste Schicht Lasagneblätter hinein und schichtet dann abwechselnd Lasagneblätter mit Tomaten- und Béchamelsoße. Zum Schluss noch etwa 40 Minuten bei 200 °C  backen lassen: Et voilá!

// Sarah

04.02.2016

Rezept: Kaffeecookies

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Am Wochenende ist Zeit um kleine und große Leckereien zu zaubern. Für diese Kaffeecookies mischt man 375 Gramm Mehl mit 2 Teelöffeln Backpulver. In einer zweiten Schüssel verrührt man 250 Gramm Margarine mit ca. 350 Gramm (Rohr-)zucker, einem Teelöffel Vanille und 2 Tassen gebrühtem Kaffee zu einer cremigen Masse. Den Inhalt beider Schüsseln miteinander verrühren und ca. 200 Gramm gehackte Zartbitterschokolade und 150 Gramm gehackte Nüsse unterheben.

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Den Teig mit einem Esslöffel auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen und ca. 15 Minuten bei 175°C backen. Schmecken sowohl warm als auch abgekühlt.


// Sarah

30.01.2016

Rezept: Overnight Oats

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Ein schnelles Frühstücksrezept, für alle, die keine Lust mehr auf das langweilige Käsebrot haben. Man muss nur am Vorabend fünf Minuten aufwenden, damit man sich den Rest der Nacht auf das tolle Frühstück freuen kann. 

Ihr benötigt dazu lediglich eine Tasse Haferflocken, zwei Esslöffel Chia Samen, eine Tasse Milch einer Art eurer Wahl und etwas Süßungsmittel, wie zum Beispiel Honig. Wer sich vegan ernährt, kann alternativ auf Nuss- oder Sojamilch und Agavendicksaft zurückgreifen. Das einzige, auf was man achten muss, ist das Verhältnis von Haferflocken und Flüssigkeit: Grundsätzlich ist dieses 1:1, wer es aber etwas flüssiger mag, kann gerne etwas mehr Milch hinzufügen. Die Konsistenz kann aber auch einfach am nächsten Tag noch justiert werden.

Die Zutaten werden fröhlich verrührt und in einem verschließbaren Gefäß in den Kühlschrank gestellt. Am nächsten Tag habt ihr eine puddingartige Masse. Nun kann man nach Belieben garnieren: Ich schneide mir gerne eine Banane hinein, ihr könnt aber auch jede andere Frucht wählen. Da ich eine unerklärliche Vorliebe für gepufften Amaranth habe, darf der natürlich nicht fehlen, aber wieder einmal hängt es ganz von euch ab. Leinsamen schmecken auch ziemlich gut. Zuguterletzt, für das große, dekadente Geschmackserlebnis, streue ich mir noch ein paar Schokoladenstreusel rüber. 
Mit all diesen gesunden Sachen im Magen schaffe ich es tatsächlich ohne ein einziges Magenknurren durch den Morgen. Guten Appetit!

 // Mayla
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